Teilzeit

Das Recht der Teilzeitarbeit ist im Teilzeit-/Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt. Ein Arbeitnehmer arbeitet in Teilzeit, wenn er nicht die im Betrieb geltende volle Wochenarbeitszeit erbringt (näher § 2 TzBfG). Auf Seiten des Arbeitnehmers sind hierfür vor allem privater Belange Ausschlag gebend. So sind die allermeisten Teilzeitbeschäftigten Frauen, da diese die Hauptlast der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tragen haben.

Zu den Teilzeitarbeitsverhältnissen zählen auch das Job Sharing (§ 13 TzBfG), Abrufarbeit (bavaz; kapovaz; § 12 TzBfG), das Turnusarbeitsverhältnis oder die Altersteilzeit (AltersteilzeitG).

Nach § 4 Abs. 1 TzBfG müssen Teilzeitbeschäftigte nach den gleichen Maßstäben behandelt werden wie Vollzeitbeschäftigte. Geschieht dies nicht besteht ein Anspruch auf entsprechende Gleichbehandlung.

Der Übergang von Vollzeit auf Teilzeit wird durch die Regelung des § 8 TzBfG ermöglicht. Danach hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Reduzierung seiner (tarif- oder einzel-) vertraglichen Arbeitszeit, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat, der Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt, der Reduzierung der Arbeitszeit keine betrieblichen Gründe entgegenstehen und eine Reduzierung der Arbeitszeit nicht bereits innerhalb von zwei Jahren erfolgte bzw. zu Recht abgelehnt wurde.

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